Kommentar: Denkwürdige Geschichtsstunde deutschen Asylversagens bei der Kundgebung „Leyla und Meryem bleiben“ am Kasseler Rathaus.

Leyla Lacin erzählt, wie ihre Familie 30 Jahre lang Opfer der Ausgrenzung durch deutsche Asylpolitik wurde. (Foto: Jaded Eternalbliss)

Leyla und Meryem gehören zu Deutschland und insbesondere Kassel. Leyla Lacin ist ein wichtiger Pfeiler für die Kasseler Pflege und ein integrierter Teil unserer Stadt. So sehen es 2700 Unterzeichner der Petition „Leyla und Meryem“ bleiben, ihre Kolleginnen und Kollegen des Fab Kassel e. V. und der für einen Montagnachmittag gut gefüllte Rathausplatz aus Unterstützern, Studenten und spontan Interessierten.

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Leyla und Meryem bleiben!

Mitten in der Corona-Pandemie sollen die Pflegerin Leyla Lacin und ihre schwerkranke Mutter nicht mehr arbeiten dürfen bzw ausgewiesen werden, weil die Papiere fehlen. Kollegen und Kolleginnen vom fab e.V. Kassel rufen zu Solidarität auf. (Foto: anfdeutsch.com)

Bereits 1988 sind Leyla und Meryem Lacin aus der Türkei vertrieben worden und flüchteten nach Deutschland. Sie lebten erst in Bayreuth und seit 10 Jahren hier in Kassel und sind tief verbunden mit unserer Stadt. Trotzdem bleibt eine Erlaubnis für Arbeit und Aufenthalt aus. Leyla arbeitet in einer Kasseler Pflegeeinrichtung. Sie und Andere sollen jetzt über ein neues Gesetz nicht mehr in der Lage sein, ohne Überwindung dieser bürokratischen Hürde ihre Arbeit auszuüben.

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