Offen für Interpretation:

Foto: Sylwester Pawlicze

United Cowboys „The Nutcracker“ auf Crack

1892 war einmal! In der Inszenierung von Staatstheater Kassel wird der Nussknacker als Sinnbild seiner Epoche bearbeitet, um ihre patriarchalen, kolonialen und rassistischen Strukturen zu dekonstruieren und so dem Phänomen des „Canceln“ entgegenzustellen.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, hat noch am 14. Januar und dem 30. März die Gelegenheit dazu.

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Sport ist Mord

Die laufende Inszenierung von „Ein Sportstück“ im hessischen Landestheater Marburg hätte zu keinem besseren Zeitpunkt starten können. Das Stück, indem die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek assoziativ Problematiken von Leistungssport über Hooligans zu Krieg und Rechtsextremismus verarbeitet, könnte nämlich nicht aktueller sein.

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Kommentar: Denkwürdige Geschichtsstunde deutschen Asylversagens bei der Kundgebung „Leyla und Meryem bleiben“ am Kasseler Rathaus.

Leyla und Meryem gehören zu Deutschland und insbesondere Kassel. Leyla Lacin ist ein wichtiger Pfeiler für die Kasseler Pflege und ein integrierter Teil unserer Stadt. So sehen es 2700 Unterzeichner der Petition „Leyla und Meryem“ bleiben, ihre Kolleginnen und Kollegen des Fab Kassel e. V. und der für einen Montagnachmittag gut gefüllte Rathausplatz aus Unterstützern, Studenten und spontan Interessierten.

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Leyla und Meryem bleiben!

Bereits 1988 sind Leyla und Meryem Lacin aus der Türkei vertrieben worden und flüchteten nach Deutschland. Sie lebten erst in Bayreuth und seit 10 Jahren hier in Kassel und sind tief verbunden mit unserer Stadt. Trotzdem bleibt eine Erlaubnis für Arbeit und Aufenthalt aus. Leyla arbeitet in einer Kasseler Pflegeeinrichtung. Sie und Andere sollen jetzt über ein neues Gesetz nicht mehr in der Lage sein, ohne Überwindung dieser bürokratischen Hürde ihre Arbeit auszuüben.

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Ein Abgesang aufs K10: Alles gar nicht so schlimm(?)

Wird demnächst ersetzt: Das legendäre Bistro K10 ist zu teuer für den Weiterbetrieb (Bild: Veranstaltungshinweis des Studierendenwerks)

Das Unibistro K10 ist einer der wichtigsten Anlaufpunkte der bisherigen jüngeren Geschichte der Uni Kassel. Hier wurden soziale Kontakte und jahrelange Freundschaften geformt, nicht nur die des Autors. Wer bis 18 oder 20 Uhr Seminare besuchen musste, bekam hier dennoch leckere Mahlzeiten, die mit der Zentralmensa unbeschwert mithalten konnten, trank Kaffee, Tee und Bier in entspannter Atmosphäre bei halben Schlager-, Techno- und 90er-Parties des humorvollen Küchenteams. Fußballbegeisterte konnten gemütlich ihre WMs und EMs zelebrieren und selbst Weihnachtsfestmähler wurden im K10 großgeschrieben.

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Impressionen vom Markt der Möglichkeiten (2019) im neuen Studierendenhaus der Uni Kassel

Daniel Albrecht von der Initiative Kassel kohlefrei.
Daniel Albrecht von der Initiative Kassel kohlefrei beim Markt der Möglichkeiten im Foyer des neuen Studierendenhauses (Foto: Paul Bröker)

Freitag, 1. November 2019: Im neuen Studierendenhaus am Universitätsplatz 10 tummeln sich viele Studenten, die gerade aus ihren Seminaren gekommen sind. Es ist Markt der Möglichkeiten und die Hochschulinitiativen präsentieren ihre Angebote. Wir haben uns für euch an den Ständen umgesehen und präsentieren euch die Aussteller in einer Fotogalerie. Viel Spaß beim Durchklicken!

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